So, oder so ähnlich, könnte eine DER Schlagzeilen schlechthin in Zukunft für Angst und Schrecken unter der Bevölkerung  sorgen. Ich gebe zu, die Überschrift ist rein dramaturgisch vom Effekt her übertrieben; aber das ist gewollt.

Unsere Familienministerin, Äh, ich meine natürlich Verteidigungsministerin, Frau von der Leyen hat den Einsatz unserer Bundeswehr zur Unterstützung befehligt. Ich selber war ein Z4 (Z=Zeitsoldat) bei der NATO, und meine mich dunkel erinnern zu können, dass unsere Armee nur im V-Fall eingesetzt werden darf. Also im Verteidigungsfall. Eine Ausnahmeregel gibt es – und die ist überlebenswichtig – den sogenannten Katastrophenfall oder Notstand. Ich lese sehr viele Nachrichten, aber von einem solchen Fall habe ich nichts gelesen. Die Hölle ist gestern kurzfristig zugefroren, aber sonst ist nichts Spannendes zu berichten.

Das heißt aber gleichermaßen, dass die „üblichen“ Helfer (verstehen Sie das nicht abwertend, dass dient dem Verständnis) am Ende Ihrer Kräfte und am Ende ihrer Ressourcen sind, und deshalb zwingend auf die Hilfe der Bundeswehr angewiesen sind, um das nötigste für die Notleidenden tun zu können.

Ist das traurig?

Jahrelanges Sparen und Kürzen bei unserer Sicherheits- und Versorgungsstruktur hat dazu geführt, dass in echten Notfällen eine noch Recht überschaubare Zahl von Asylsuchenden unseren Regierungsapparat an seine Grenzen bringt, und darüber hinaus. Es werden im nächsten Jahr mindestens so viele Flüchtlinge erwartet, wie in diesem Jahr. Wenn es jetzt schon nicht ausreicht und man auf die letzte Instanz zurückgreifen muss, die da noch ist, wie soll es denn dann bitte schön in 6 Monaten oder einem Jahr aussehen?

Liebe Leute. Es gibt nach der Bundeswehr nichts mehr. Das ist die letzte Möglichkeit der „Mobilisierung“. Wer soll denn nächstes Jahr helfen, wenn die Bundeswehr an ihre Grenzen kommt – und die hat sie, glauben Sie mir – wer soll es dann richten? Unsere Rentner, die Arbeitslosen, die Aufstocker, die Armen. Wer bitte schön? Das ist die Frage aller Fragen.

Die hätte ich gerne beantwortet bekommen. Ich bin Vater zweier kleiner Kinder (meine Tochter ist 4 Wochen alt, mein Sohn ist 3 Jahre) und mache mir ernsthaft Sorgen, wer denn, wenn die Planungslosigkeit der Obrigkeit so weiter geht, für die Sicherheit meiner Familie sorgen soll. Oder bekommen wir hier aufgrund des Personalmangels No-Go-Areas, wo dann derjenige in den Arsch gekniffen ist, der in einer solchen wohnt, und nicht die Möglichkeit hat, das Viertel zu verlassen? (solche soll es in Deutschen Großstädten schon geben)

Einige werden mich jetzt der Schwarzmalerei bezichtigen, aber das ist in Ordnung. Ich hätte halt gerne das Vertrauen in unsere Regierung, dass sie es schafft, das wir es schaffen, aber das fällt mir schwer.

Ein Plan, Ein Plan. Ein Königreich für einen Plan!

In der Hoffnung, dass Alles so bleibt wie es ist, es eher besser als schlechter wird, schicke ich Ihnen ein herzliches:

´Bleiben Sie gesund`;………… und wünsche Ihnen Glück und Zufriedenheit gleich mit dazu.

Ihr

Nicolas Hofer

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