335.000 Menschen ohne Obdach!!! In der Bundesrepublik Deutschland!!!
Die aktuelle und sich weiter drastisch steigernde Wohnungsnot ist allgemein bekannt und seitens des Staates selbst verschuldet; wird aber, so macht es den Eindruck, gänzlich ignoriert. Eine Steigerung von 18% in den letzten 2 Jahren sollte zwar zur Aktivierung aller Alarmglocken führen, aber es passiert nur wenig bis nichts. Im Gegenteil: Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungshilfe erwartet bei gleichbleibender Inaktivität der Länder und Kommunen einen weiteren Anstieg bis 2018 auf über 530.000 Obdachlose Menschen in dem Wirtschaftsmotor Nr.1 Europas: DEUTSCHLAND!

Ist das nicht traurig und beschämend?

Die wachsende Zuwanderung von EU-Bürgern und Asylbewerbern spielt dabei zwar auch eine Rolle, aber eher eine untergeordnete. Der Hauptgrund ist eine seit Jahrzehnten völlig verfehlte Wohnungspolitik in Kombination mit der versagenden Armutsbekämpfung. Es gibt de Facto viel zu wenig preisgünstige Wohnungen; der soziale Wohnungsbau wurde und wird gänzlich vernachlässigt. Aus Geldgier und nicht vorhandener Fähigkeit zur Weitsicht, hat die Öffentliche Hand (Bund, Länder und Kommunen) seit 2002 so viele Wohnungen verkauft, das nun ein Defizit von rund 2,7 Millionen kleineren und preiswerten Wohnungen zu Buche steht. Meistbietend wurde das Steuerungselement aus der Hand gegeben, um der Wohnungsnot entgegen wirken zu können. Ein Hohn.
Auf der einen Seite verfügte der Staat über genügend Wohnungen, so dass eigentlich niemand in unserem schönen Land auf der Straße oder in Wohnheimen leben muss. Von diesem Puffer hat man sich aus Geldgier getrennt!
Auf der anderen Seite gibt es einen Rechtsanspruch auf Unterbringung; sowohl Flüchtlinge betreffend, als auch die heimischen Notleidenden Menschen.
Fazit: Die Regierenden der Nation verhalten sich wie Allwissende Übermenschen mit der vermeintlichen Fähigkeit, alles besser und erträglicher zu machen. Dennoch versagen die sozialen Komponenten ihrer Politik kläglich. Zugunsten des Kapitalismus. Das ist so, als würde ein Landwirt sein Saatgut verkaufen und sich dann im Frühjahr wundern, wieso er nichts anbauen kann. Ein wenig vorausschauendes Denken sollte jedem obliegen, zumal die führende Kaste dieses ja immer für sich beansprucht.
Völlig ignoriert wird dabei der „Kampf“ um bezahlbaren Wohnraum. Nicht nur zwischen Flüchtlingen und Obdachlosen, sondern auch mit den zukünftigen Säulen unserer Gesellschaft, den Studenten. Oder steckt hier der Bankenlobbyismus dahinter? Eine Verknappung des Angebotes (durch die Gentrifizierung-renovieren, ausbauen, teurer vermieten) kreieren, um dann über Darlehn und Kredite das Wohnen möglich zu machen und sich satt zu fressen an den Zinsen?
Wir wissen es nicht. Aber eines ist so klar wie die berühmte Kloßbrühe: Die Mieten werden steigen, die Kaufpreise werden steigen und; die Renditen der Wohnungseigentümer werden steigen!
Sichern auch Sie sich langfristige und sichere Mieteinnahmen. Werden Sie Vermieter. Stellen Sie bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung. Ihre Mieter werden es Ihnen danken! Ihre Kinder werden es Ihnen danken! Und Ihr Konto auch!

Herzlichst

Ihr Nicolas Hofer

 

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Quelle:Tagesschau

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